Ausbildungen, Weiterbildungen

Vorbereitung für die Prüfung vor dem Gesundheitsamt für den Heilpraktiker für Psychotherapie.

Die bestandene Prüfung für den „kleinen Heilpraktiker“ ist die Voraussetzung um therapeutisch arbeiten zu dürfen.
Da auch beraterische Tätigkeiten immer wieder nah an der Grenze zum therapeutischen Arbeiten liegen, ist eine rechtliche Absicherung sicherlich sinnvoll. Ich biete hierzu Einzelunterricht an. Falls mehrere Interessenten sich zu einem Zeitpunkt zusammenfinden, auch gerne Unterricht in der Gruppe.

Durch meine jahrelange Erfahrung als Dozentin für den kleinen Heilpraktiker weiß ich, worauf es ankommt und bereite Dich sicher auf Deine Prüfung vor.

Um Deine Bedürfnisse und Möglichkeiten des Lernens miteinzubeziehen, versuche ich die Vorbereitung möglichst individuell zu gestalten.
Für weitere Informationen, bei Interesse und Fragen, melde Dich gerne telefonisch oder per email bei mir.

Regelmäßig starten neue Kleingruppen. Melde Dich gern bei Interesse.

Ein wesentlicher Aspekt der Gestalttherapie, ist die diaglogische Beziehung, der Kontakt zwischen dem Ich und dem Du. Dem Klienten und dem Therapeuten. Der Therapeut stellt sich als Mensch auf Augenhöhe zur Verfügung. So kann eine Dynamik erlebbar werden, welche oft als sehr heilsam empfunden wird. Mit einem „echten“ Gegenüber kann der Klient wie in einem Labor neue Möglichkeiten des Seins erkunden. Und das alles auf sehr lebendigem Weg und ganzheitlich.

Gestalt ist ganzheitlich. Körper, Geist und Herz werden gleichermaßen einbezogen.
Die Erfahrung bleibt nicht einzig beim Gespräch und auf der Verstandesebene sondern es wird ein Weg angeboten, diese Erfahrung auf den verschiedenen Ebenen zu erleben. Hierzu werden mitunter Experimente vorgeschlagen, um den Klienten eine fühlbare Erfahrung zu ermöglichen.
Das kann einen ganzheitlichen und auch langfristigen Veränderungsprozess in Gang setzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt und eine Entwicklungsmöglichkeit ist die Selbstverantwortung des Klienten.
Wenn ich selbst Verantwortung übernehme entdecke ich Möglichkeiten mein eigenes Leben freier und lebendiger zu gestalten.

Einflüsse der Gestalttherapie sind die Psychoanalyse, Wilhelm Reich und der Charakterpanzer, Sensory Awareness, Achtsamkeitstheorien, Zen-Buddhismus, Schauspiel, Psychodrama und einige mehr. Auch wenn in der Gestalttherapie mitunter kreative Medien eingesetzt werden, ist Gestalttherapie von der Gestaltungstherapie mit Töpfern, Malen und Basteln abzugrenzen.

Die Fortbildung Gestalt-Practitioner bereitet den Teilnehmer / die Teilnehmerin auf den Praxisalltag vor und vermittelt das ideale Handwerkszeug und eine Haltung um in eigener Praxis zu arbeiten.

In der Arbeit mit und an den Menschen tragen wir eine große Verantwortung und stellen uns auch selber immer wieder vor große Herausforderungen. Die Fortbildung bietet durch einen hohen Selbsterfahrungsanteil die wichtigste Voraussetzung für diese Arbeit. Wir lernen durch Erfahrung und können diese dann verantwortlich weitergeben und tragen. Weiter werden Methoden vermittelt die direkt umsetzbar sind und in der Fortbildung in Triadenarbeiten eingeübt werden können. Neben der Gesprächsführung ist ein weiteres Ziel die Teilnehmer zu stärken einem Prozess zu vertrauen und sich selbst als echtes Gegenüber zu zeigen und wahrzunehmen.

      • Theoretische Grundlagen Gestalttherapie /-beratung
      • Praxisorientierte Grundlagen und Methoden
      • Therapeutische Grundhaltung
      • Sprache im Therapie- und Beratungssetting
      • Unterstützung von Veränderungsprozessen durch ganzheitliches Arbeiten
      • Einbezug von kreativen Medien
      • Selbsterfahrungseinheiten
      • Selbstfürsorge
      • Triadenarbeiten

Gestalttherapie in einem Podcast von BR2″
Die Eltern der Gestalttherapie – Fritz und Laura Perls
Autor: Ulrich Trebbin
Die deutsch-jüdischen Eheleute Fritz und Laura Perls sind die „Eltern“ der Gestalttherapie. Die beiden erfahrenen Psychoanalytiker haben nach der Flucht vor den Nazis in Südafrika und in den Vereinigten Staaten nach neuen Wegen gesucht, wie ihre Patienten Verletzungen aus der Kindheit loswerden und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Sie wollten, dass Menschen nicht mehr hunderte von Stunden im freien Assoziieren auf der Couch verbringen, sondern in der Therapiesitzung sich selbst erfahren, ihre Bedürfnisse kennenlernen und Neues ausprobieren. Mit Hilfe von inszenierten „Experimenten“ sollten sie sich von ungelösten Kindheitskonflikten befreien. Heute hat die Gestalttherapie einen festen Platz in der Therapielandschaft, auch wenn sie nicht von den Krankenkassen bezahlt wird. Quelle BR2

Ich verweise auf diesen Beitrag von Radio Wissen des Bayerischen Rundfunks, weil er Dir klar und verständlich etwas die Gestalttherapie beschreiben kann. Hier findest Du den Link zum Originalbeitrag und kannst den Podcast nachhören.